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Häufige Fragen für KFZ-Versicherung

1. Wichtiges zur Kfz-Versicherung

Warum ist die Kfz-Versicherung in Deutschland Pflicht?
Für jeden Autohalter ist die KFZ-Versicherung Pflicht, ohne diese Versicherung darf der Wagen nicht bewegt werden. Diese Versicherung ist zur Pflicht geworden, weil die Fahrzeughalter ansonsten die Unfälle aus eigener Tasche kaum tragen können, ohne finanziell ruiniert zu werden. Die Opfer von Unfällen sollen so abgesichert sein, denn sie sind durch einen Unfall schon gestraft genug und sollen keinen finanziellen Verlust erleiden müssen.
Die Kfz-Versicherung ist für Autohalter absolute Pflicht, neben ihr kann man auch die Teilkasko oder Vollkaskoversicherung abschließen, um Schäden am eigenen Fahrzeug ebenfalls absichern zu können.

Wie hoch fallen die gesetzlichen Mindestdeckungssummen aus?
Der deutsche Gesetzgeber schreibt für die Kfz-Haftpflichtversicherung auch gesetzliche Mindestdeckungssummen vor. Diese gelten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden Dritter, damit die Schadensersatzansprüche abgedeckt werden können.
Für Personenschäden liegt die Mindestdeckungssumme 7,5 Millionen
Für Sachschäden liegt die Summe bei 1,12 Millionen Euro
Für Vermögensschäden liegt die Mindestdeckungssumme bei 50.000 Euro.

Worin unterscheiden sich Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko?
Die Kfz Haftpflichtversicherung ist ein Muss und ist die günstigste Variante. Mit der Teilkaskoversicherung kann man sich vor Diebstahl, Glasbruch, Brandstiftung, Naturgewalten, Kurzschluss und Wildunfall am eigenen Wagen versichern. Die Vollkaskoversicherung ist die teuerste Versicherung und deckt Vandalismus-Schäden, selbst verursachten Schäden am Fahrzeug und Schäden durch Fahrerflucht ab.

2. Worauf sollte man bei der Wahl der Kfz-Versicherung achten?

Welche Leistungen der Kfz-Versicherung sind wirklich unverzichtbar?
Die KFZ Haftpflichtversicherung ist ein Muss, die Teilkaskoversicherung wird am meisten abgeschlossen und lohnt sich im Grunde für viele Fahrzeuge. Die Vollkaskoversicherung braucht man eher bei Neuwagen und Leasingfahrzeugen. Ansonsten stehen die kosten für diese Versicherung in keinen guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Welche Zusatzbausteine gibt es bei den Versicherungen?
In der Kfz-Haftpflichtversicherung wie auch bei der Kaskoversicherung kann der Kfz-Versicherungsschutz noch erweitert werden. Dafür gibt es mehrere Bausteine, über die man gut informiert sein sollte. Man kann sich für den Rabattschutz entscheiden, für den KFZ Schutzbrief, für die GAP Deckung, für die Insassen Unfallversicherung und für die Mallorca Police und den Auslandsschadenschutz.

Wie kann man als Fahranfänger Prämie einsparen?
Es ist schon lange bekannt, dass man gerade als Fahranfänger hohe Kfz-Versicherungsprämien zahlen muss. Aber mit manchen kleinen Dingen, kann man bei der Prämie sparen. So, wenn man begleitetes Fahren ab 17 Jahren genutzt hat, wenn man einen günstigen Wagen auswählt, wenn man Familienrabatte erhält oder aber den Wagen als Zweitwagen anmeldet. Man kann die Basistarife nutzen und auch oft einfach nur die Haftpflichtversicherung für sich wählen. Auch kann man sich Schadenfreiheitsrabatte übertragen lassen!

3. Wie kündige und wechsle ich eine Kfz-Versicherung?

Was muss man bei der Kündigung der Kfz-Versicherung beachten?
Wer bei der Fernsehwerbung gut aufpasst, der weiß, dass man bis zum letzten Tag im November die Autoversicherung wechseln kann. Einmal im Jahr darf man dies nur, daher muss man wirklich den Termin beachten. Vorab sollte man den KFZ Versicherungsvergleich für sich nutzen, um den günstigsten Anbieter für sich zu finden. Der Wechsel ist dann sehr einfach.
Es gibt aber auch die Sonderkündigung, die man dann einreichen kann, wenn die eigene Versicherung teurer als im Vorjahr ist. Aber auch hier hat man nur wenige Tage Zeit, um nach dem Erhalt der Rechnung die Sonderkündigung einzureichen.

Was ist bei einem Wechsel einer Kfz-Versicherung zu beachten?
Wie schon erwähnt, kann man bis Ende November, also den 30.11 die Versicherung kündigen und wechseln. Im Grunde gibt es nur zu beachten, dass man dies nie ohne Versicherungsvergleich tun sollen und dann bei dem neuen Anbieter schauen sollte, ob er die Kündigung übernimmt oder ob man diese selbst verfassen muss.

4. Wie funktioniert der Abschluss einer Kfz-Versicherung durch den Vergleich?

Wie suche und schließe ich schnell eine Kfz-Versicherung ab?
Ganz einfach, man nutzt dafür das Internet. Man erspart sich so die Kontaktaufnahme zu vielen Versicherungsgesellschaften und spart viel Zeit ein. Man sieht beim Vergleich sofort, wer der günstigste Anbieter ist.

Welche Vorteile bietet der Kfz-Versicherungsvergleich?
Man spart nicht nur Zeit, weil man den KFZ-Versicherungsvergleich mit wenigen Klicks ausüben kann. Man spart natürlich auch recht viel Geld ein und dieses haben nicht alle Haushalte zu Genüge.

5. Wie setzt sich der Beitrag zur Kfz-Versicherung zusammen?

Der Beitrag der KFZ-Versicherung setzt sich aus mehreren Punkten zusammen, die wir Ihnen hier kurz und knapp aufzeigen möchten.
Die Typ- und Regionalklassen
Der Beitrag der Kfz-Versicherung setzt sich unter anderem aus dem Typ- und Regionalklasse zusammen. Hierbei wird man einmal im Jahr von der Versicherung aufgrund des Herstellers, des Autotyps, der Leistungsdaten, der Schlüsselzahlen, der Typklassen und des Produktionszeitraums, neu festgelegt.

Die Schadenfreiheitsklassen
Hier wird man für das schadenfreie Autofahren belohnt und die KFZ-Versicherung wird in den Kosten gesenkt.

Nutzung, Halter und Fahrer entscheiden über den Beitrag
Hier kann man gut Geld einsparen. Nutzt man das Fahrzeug selten, gibt es eine bestimmte Klausel, mit der man Kosten sparen kann. Lässt man niemand anderen mit dem Wagen fahren ebenfalls. Man sollte sich gut informieren, denn gerade durch Nutzung, Halter und Fahrer, kann man gut sparen.

Sparmöglichkeiten beim Kfz-Versicherungsbeitrag nutzen
Auch weitere Sparmöglichkeiten kann man nutzen, so etwa, wenn man eine Selbstbeteiligung im Schadensfall übernimmt. Durch die Werkstattbindung und noch andere Punkte. Man sollte sich hier ausgiebig beraten lassen. Denn man selbst weiß nur selten, dass man auch durch Schadenfreiheitsrabatten von anderen Personen sparen kann.

6. Wann haftet die Kfz-Versicherung?

Welche Schäden übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung genau?
Die Kfz-Haftpflicht ist ein Muss und greift bei Personenschäden, bei Sachschäden und auch bei Vermögensschäden.

Welche Schäden übernimmt die Kfz-Teilkaskoversicherung?
Die KFZ-Teilkasko übernimmt Schäden durch Wildunfälle, durch Naturgewalten, durch Diebstahl , Kurzschluss und auch Glasbruch.

Welche Schäden übernimmt die Kfz-Vollkaskoversicherung für den Kunden?
Die KFZ-Vollkaskoversicherung ist besser und schützt vor Vandalismus-Schäden, bei Fahrerflucht und bei selbstverursachten Schäden am eigenen Fahrzeug.

Wann haftet die Kfz-Versicherung auf keinen Fall?
Es gibt natürlich auch immer Punkte, bei denen man kein Geld von der KFZ-Versicherung erwarten darf. So bei Vorsatz und bei grober Fahrlässigkeit, vom Halter oder aber auch Fahrer.

7. Wie geht man im Schadensfall vor?

Was muss man nach einem Autounfall zu tun?
Zuerst einmal wird die Unfallstelle gesichert und wenn nötig, muss Hilfe gerufen werden. Natürlich bleibt man vor Ort, denn sonst ist es eine Fahrerflucht. Dann nimmt man die Unfalldaten auf, während man schon die Polizei informiert hat und sichert Beweise. Die Polizei sollte immer gerufen werden, damit die Schuldfrage eindeutig geklärt ist. Danach informiert man die KFZ Versicherung.

Was muss man bei einem Elementarschaden tun?
Hier ist ganz klar, dass erst einmal die Versicherung verständigt wird und je nach Police, muss man in eine Vertragswerkstatt oder aber darf sich eine Werkstatt aussuchen. Alles andere wickelt dann die Versicherung in der Regel mit der Werkstatt ab.

Was tun nach einem Einbruch, Diebstahl oder Raub?
Hat man die Teilkaskoversicherung, kontaktiert man sofort die eigene Versicherung und erfährt dort auch die weitere Vorgehensweise.

Was ist bei einem Glasschaden zu machen?
Auch hier meldet man den Schaden entweder der Teil- oder er Vollkaskoversicherung. So wird dann die Scheibe je nach Schaden entweder repariert oder gar ausgetauscht.

Worauf muss man bei einem Wildunfall achten?
Nach einem Wildunfall sichert man auch erst einmal die Unfallstelle und kann dann die Polizei und den Förster verständigen. Kennt man selbst den zuständigen Förster nicht, wird die Polizei dies übernehmen. Dann meldet man den Unfall der Krankenkasse und die Schäden werden übernommen.

8. Steuerliches für das Auto

Kann man die Kfz-Versicherung von der Steuer absetzen?
Privat kann man das Auto auf keinen Fall absetzen, höchstens die Spritkosten pro Kilometer. Handelt es sich aber um einen Firmenwagen, kann der natürlich, wenn man ihn auch wirklich nachweislich braucht, von der Steuer abgesetzt werden.

Wie wird die Kfz-Steuer berechnet?
Das Finanzamt kümmert sich um die KFZ Steuer und hier kommt es auf den Hubraum, auf das Fahrzeug selbst und auf den Co2-Ausstoß des Autos an. Kaum zu glauben aber hat zum Beispiel der Kia Picanto viele Unfälle zu vermelden, zahlt man für dieses Auto mehr Steuern als für einen anderen Wagen.

Die häufigsten Fragen zur Motorradversicherung

Wir möchten Ihnen hier gerne die meisten Fragen in Sachen Motorradversicherungen beantworten:

1. Welche Schäden deckt die Motorradversicherung wirklich ab?

Wenn es um einen Sach- Personen- oder Vermögensschaden geht, erstrecken sich die Leistungen der Versicherung natürlich immer bis zu der vereinbarten Deckungssumme. Das Gesetz selbst schreibt eine Mindestdeckung bei Sachschäden von 500.00 Euro vor, bei Personenschäden sogar von 2,5 Mio. Euro pro Person vor. Dies ist schon eine gute Summe, aber man kann natürlich auch eine höhere Deckungssumme abschließen. Bei den Vermögensschäden beläuft sich die Mindestdeckung auf 50.000 Euro.

2. Wie genau läuft die Zulassung meines Motorrads ab?

Die Zulassungsstellen arbeiten schon seit dem Jahr 2008 mit dem elektronischen Verfahren, was recht leicht ist. Man muss sich für die Anmeldung keine vorgeschriebenen Doppelkarten und Deckungskarten mehr besorgen. Für die Anmeldung des Motorrads erhält man von der Versicherung eine elektronische Versicherungsbestätigungsnummer (eVB). Mit dieser geht man zur Zulassungsstelle und gibt die Nummer dort an. Die Nummer liefert dem Sachbearbeiter einen klaren Nachweis darüber, dass das Kraftrad versichert ist.

3. Was kann der Schutzbrief leisten?

Der Schutzbrief bietet Hilfe bei Unfällen, Pannen oder Diebstahl des Motorrads. Die Leistungen des Schutzbriefes sind umfassend und gelten auch bei Erkrankung, Verletzung oder Tod des Motorradfahrers. Hier sei aber gesagt, dass nicht jeder Schutzbrief gleich ausfällt, denn jede Versicherung bietet ein spezielles Leistungspaket an. Oft ist es aber so, dass die Pakete die Leistungen über ganz Europa bieten, die Unfall- und Pannenhilfe, den Rücktransport von Fahrer und Maschine bei Krankheit, die Übernachtungskosten oder ein Ersatzfahrzeug. Viele Haftpflichtversicherungen bieten sogar die Versicherung incl. Schutzbrief an. Aber wie gesagt, man sollte sich vorab immer gut informieren.

4. Was bedeutet ABS, und was hat es mit der zu zahlenden Versicherungssumme zu tun?

Das Antiblockiersystem, kurz ABS genannt, ist vielen Menschen bekannt. Immerhin verhindert es beim Bremsen das Blockieren der Räder. Das Motorrad ist mit ABA auch bei Vollbremsung lenkbar. Das ABS regelt in kurzen Abständen den Bremsdruck. Für Motorradfahrer bedeutet es, mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu haben. und dies wirkt sich natürlich auch auf die Versicherungssumme aus.

5. Was bedeutet Regionalklasse?

In Großstädten und auch in Ballungsgebieten, ist die Unfallgefahr höher als in ländlichen, weniger befahrenen Gegenden. Somit ist es nicht verwunderlich, dass die Krafträder je nach Region von der jeweiligen Zulassungsbehörde in Regionalklassen eingestuft werden. Der Unfallschutz ist somit gerechter für alle Fahrer und auch ersichtlicher.
Jedes Jahr werden für die Regionalklasse extra durch den Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) statistische Auswertungen vorgenommen. Diese werden dann für die Neuberechnungen für die Regionalklassen genutzt. Maßgebend für die Berechnungen sind natürlich die Unfälle und auch der Schweregrad dieser je Region.

6. Was sind Saisonkennzeichen und welche Vorteile bringen sie?

Wenn man sein Motorrad nicht während des ganzen Jahres nutzen möchte, ist das Saisonzeichen perfekt. Denn dieses ist begrenzt auf einen gewissen Zeitraum. So könnte man damit den Frühling und Sommer das Motorrad nutzen und im Winter und Herbst darauf verzichten. Das kann mit einem Saisonkennzeichen den Zeitraum begrenzen. Der Vorteil ist klar, denn der Versicherungsnehmer muss so nicht immer zur Zulassungsstelle, um das Fahrzeug ab- und anmelden zu müssen. Und auch der Betrag ist gar nicht so hoch. Der Versicherte wählt die Dauer der Zulassung und hat dafür die Möglichkeit zwischen zwei und elf Monate zu wählen. Natürlich sind die Tarife sehr unterschiedlich. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall, denn man möchte ja immer Geld einsparen. Man sollte dabei auch darauf achten, dass man als Wenig-Fahrer und Versicherter, mit Platz in der Garage für das Motorrad auch Sonderrabatte geboten bekommt.

7. Verzicht auf Einwand der groben Fahrlässigkeit- was genau bedeutet dies überhaupt?

Laut Gesetz handelt die Person grob fahrlässig, die im Straßenverkehr die erforderliche Sorgfalt nicht gewährleistet. Wenn man also stark abgelenkt ist oder auch versucht, Slalom zu fahren und anderes. Man lässt also in besonderem Maße die Sorgfalt außer Acht lässt. Hier spielt der Verursacher mit seinem Versicherungsschutz.

FAQ Autokredit- die wichtigsten Fragen

Wer einen Kredit aufnehmen möchte und das noch für das Auto, hat natürlich auch mehrere offene Fragen, die erst einmal beantwortet werden wollen. Hier bei uns gehen wir auf die häufigsten Fragen ein, damit Sie genau Bescheid wissen.

1. Warum ist ein Bankkredit besser als die Finanzierung beim Händler?

Alleine wegen der Zinsen. Der Autohändler baut darauf, dass man keine große Lust verspürt, bei der eigenen Bank nach einem Kredit zu fragen und diesen beim Händler nutzt. Die meisten Käufer wissen aber nicht, dass dort die Zinssätze höher ausfallen. Man ist somit auch nicht an eine Anzahlung gebunden und kann den Kredit besser abzahlen.

2. Welche Voraussetzungen bedarf es, um einen Autokredit zu bekommen?

Diese Frage beschäftigt natürlich jeden Kunden, der sich ein Auto kaufen möchte. Natürlich darf man dafür nicht negativ in der Schufa stehen und muss auch eine Arbeit von mindestens einem Jahr vorweisen können. Manche Bank kann aber auch ein längeres Beschäftigungsverhältnis verlangen. Derzeit liegt das Einkommen im Monat, was die Banken verlangen, bei 1100 Euro netto im Monat. Hat man einen Bürgen, kann man auch ohne Arbeit einen Autokredit bekommen. Wie auch immer man es macht, man sollte den Autokreditvergleich nutzen, um Geld einsparen zu können.

3. Welche Kreditbeträge bei welcher Laufzeit?

Man fragt sich oft auch, wie hoch die Kreditbeträge bei welchen Laufzeiten ausschauen. Es sind Laufzeiten bis zu 120 Monaten möglich, was eine sehr lange Zeit ist, um auch wirklich keine Probleme mit den Raten zu bekommen. Ratenkredite werden in der Regel bis zu 50.000 Euro bewilligt, wenn es um den Autokredit geht. Allerdings gibt es hier auch etwas zu beachten, denn das Fahrzeug muss mit der Schlusszahlung noch einen Restwert haben. Das muss man bei der Laufzeit beachten!

4. Lassen sich ein Ratenkredit und eine Schlussratenfinanzierung vergleichen?

Wenn man den Barwert beachtet, dann ja. Denn umso niedriger der Barwert ist, desto günstiger ist auch der Kredit.

5. Welche Finanzierungsart ist günstiger der Ratenkredit oder die Schlussratenfinanzierung?

Bei der Schlussratenfinanzierung ist es so, dass eine Schlussrate ansteht, die über den Zins finanziert wird und die natürlich zu höheren Kreditgesamtkosten führt. Nutzt man eine hohe Anzahlung, kann man niedrige Monatsraten erzielen und hat eine gute Ersparnis.

6. Gibt es einen Unterschied zwischen Autokredit und Ratenkredit?

Eigentlich ist ein Autokredit ein Ratenkredit, aber eben zweckgebunden für den Autokauf. Der Ratenkredit hingegen kann frei verwendet werden. Nutzt man den Autokredit, verlangen die meisten Banken, den Fahrzeugbrief als Sicherheit, bis der Kredit abgetragen wurde.

7. Wie alt darf ein Gebrauchtwagen sein?

Oft ist es so, dass man den Gebrauchten für die Anzahlung nutzen kann. Man sagt auch, die Anbieter finanzieren Gebrauchte. Natürlich muss das Auto etwas jünger sein, es darf die 13 Jahre nicht überschreiten. Aber aufgepasst: Es ist wichtig, wie alt das Auto beim Ende der Finanzierung ist.

8. Wann muss der Fahrzeugbrief hinterlegt werden?

Das kommt ganz auf die Angebote der Händler oder Banken an. Natürlich muss man bei einem Autokredit den Fahrzeugbrief hinterlegen. Es gibt kaum Geldgeber, die darauf verzichten. Nutzt man jedoch einen Ratenkredit zur freien Verfügung, entfällt das Hinterlegen des Briefs.

9. Muss man beim Autokredit immer eine Anzahlung leisten?

Ganz oft muss man keine Anzahlung leisten. Aber diese macht den Kredit interessanter. Einmal ist der Kunde interessanter für den Kreditgeber und man selbst hat so eine geringere Summe abzutragen.

10. Was muss bei Ratenaussetzungen beachtet werden?

Viele Geldgeber bieten die Ratenaussetzung an. Aber was genau muss dabei eigentlich beachtet werden? Man sollte immer die Kosten beachten, die durch eine Zahlpause entstehen. Denn im Grunde bekommt man in der heutigen Zeit nie etwas geschenkt. Und natürlich muss die Aussetzung auch vertraglich festgehalten worden sein und man muss diese auch bekannt geben!

11. Kann ein Autokredit vorzeitig gekündigt werden und was kostet das?

Alle Kredite die der Einführung der neuen Verbraucherkreditrichtlinie im Juni 2010 entsprechen, können jederzeit gekündigt werden. Aber die Bank darf, wenn nicht anders festgehalten, eine Vorfälligkeitsentschädigung erheben. Die Obergrenze hierfür liegt bei einem Prozent vom Ablösebetrag, kann also noch eine gute Summe ausmachen. Allerdings ist es so, dass man bei einer restlichen Kreditlaufzeit von weniger als 12 Monate, nur noch eine Höhe von 0,5 Prozent anerkennen muss. Viele Banken verzichten auf die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung, darauf kann man schon beim Kreditvergleich achten.

12. Welcher Unterschied besteht zwischen dem Sollzins und dem Effektivzins?

Der Sollzins ist der Zinssatz, der während der gesamten Laufzeit für den Saldo auf dem Kreditkonto gilt. Man kann auch sagen, hier geht es um den nominalen Zins. Aber es entstehen weitere Kosten durch Bearbeitungsgebühren und somit entsteht der Zinseszinseffekt, weil die Sollzinsen auch zwischenzeitlich belastet und dann verzinst werden. Möchte man Kredite vergleichen, sollte man immer ein Auge auf den Effektivzins haben.

13. Gibt es Autokredite ohne Schufa?

Ja, diese gibt es in der Tat. Aber meist sind diese Kredite recht teuer. Von daher muss, wenn man es nicht anders wünscht und diesen Kredit für sich nutzen möchte, die Autokredite gezielt vergleichen, um Kosten einsparen zu können.

Rechtsschutzversicherung- Häufige Fragen

Wenn man die Rechtsschutzversicherung wechseln möchte oder erstmals eine abschließt, stellt man sich viele Fragen. Daher wollen wir Ihnen hier gerne präzise Antworten auf die häufigsten Fragen für die Rechtsschutzversicherung geben.

1. Was ist eigentlich vor einem Vertragsabschluss zu beachten?

Die Auswahl des Leistungsumfangs darf man nicht außer Acht lassen. Alles was man wirklich absichern möchte, sollte auch im Vertrag festgehalten worden sein. Und natürlich übernimmt die Versicherung nicht die Kosten für eine Streitigkeit, die schon längst im Gange ist, wenn man den Vertrag abschließt.

2. Warum eine Rechtsschutzversicherung absichern?

Sie sind Mensch, der die Harmonie liebt? Dann werden Sie sich fragen, warum man überhaupt eine Rechtsschutzversicherung abschließen sollte. Die Antwort ist einfach, denn immerhin unterstützt die Versicherung Sie in rechtlichen Angelegenheiten und übernimmt dazu auch noch die finanziellen Risiken. Natürlich möchte man keinen Streit haben, aber dies geht manchmal ganz schnell. Bei Geld hören die meisten Freundschaften auf und so kann es recht teuer werden, wenn man sich wegen eines zerkratzen Autos vor Gericht wiederfindet oder wenn man von seinen Nachbarn verklagt wird, weil das Haus mit auf deren Grundstück gebaut wurde. Ein Rechtsstreit kann recht schnell auf einem zukommen und dieser wird teuer, daher sollte man sich lieber für die Rechtsschutzversicherung entscheiden.

3. Welche Kosten werden übernommen?

In der Regel übernimmt die Versicherung die auflaufenden Verfahrenskosten bei einem Rechtstreit, ob nun im eigenen Land oder im Ausland. Auch Kosten die damit in Verbindung stehen, wie für Zeugen, für die Übersetzung und andere, werden auch von der Versicherung abgedeckt. Aber man sollte den Vertrag richtig durchlesen, damit man hier keine bösen Überraschungen erleben muss.

4. Welche Kosten werden nicht übernommen?

Familiäre Streitfälle sind grundsätzlich bei der Rechtsschutzversicherung ausgeschlossen. Ob man nun vor Gericht landet oder auch nicht. Auch Geldstrafen werden nicht übernommen.

5. Wie gehe ich im Schadensfall vor?

Im Schadensfall muss man selbstverständlich die Versicherung umgehend informieren, denn erst wenn man dies getan hat, kann man aktiv werden. Man muss immer erst die Deckungszusage erhalten, denn ansonsten kann es sein, dass die Kosten nicht übernommen werden.

6. Auf welche Leistungen kommt es an?

Die Angebote der Versicherer unterscheiden sich in vielen Punkten, man sollte von daher darauf achten, dass im Vertrag die vorsorglichen Beratungsgespräche enthalten sind, dass die Wahl des Anwalts auf jeden Fall frei ist und dass auch eine Kostenübernahme bei Auslandsstreitigkeiten gegeben ist. Ebenso sollten die Kosten für die Mediation vor der Gerichtsverhandlung getragen werden.

7. Welche Deckungshöhen sind angebracht?

Da ein Streitfall vor Gericht sehr teuer sein kann, sollte man auf jeden Fall eine Versicherungssumme von 200.000 Euro wählen. Auch eine höhere Summe kann nicht schaden!

8. Welche Faktoren wirken auf den Beitragssatz?

Entscheidender Indikator für die Höhe der Prämie ist natürlich der Leistungsumfang, den der Kunde sich wünscht. Aber auch die Deckungshöhe ist natürlich wichtig, wenn es um den Beitragssatz geht.

9. Welche Vorteile bringt der Vergleich?

Ein Vergleich der Rechtsschutzversicherung mit all ihren Punkten, hilft natürlich dabei, sich sehr gut abdecken zu können und dabei noch Kosten einsparen zu können. Mit dem Vergleich spart man also recht viel Geld ein und von daher sollte man nicht auf ihn verzichten!

10. Können Beiträge bei Engpässen auch ausgesetzt werden?

Ein finanzieller Engpass kann einem immer treffen und von daher ist die Frage der Aussetzung nicht verkehrt. Hier gibt es aber leider keine Pauschalantwort, manche Versicherer lassen sich schon darauf ein. Wenn dieser Punkt einem sehr wichtig ist, sollte man auf jeden Fall vorab mit dem Versicherer sprechen.

11. Kann die Rechtsschutzversicherung von der Steuer abgesetzt werden?

Hier lautet die Antwort, wenn man eine berufsbedingte Rechtsschutzversicherung hat, ist dies machbar. Ansonsten leider nicht!

12. Was ist bei der Kündigung der Versicherung zu beachten?

Bei der Kündigung unterscheidet man zwischen der ordentlichen und außerordentlichen Kündigung. Die ordentliche Kündigung erfolgt drei Monate vor Ablauf des Vertrags. Die außerordentliche Kündigung kann vom Versicherten oder vom Versicherer erfolgen. So, wenn der Versicherte laufend Kosten übernommen bekommen möchte. Es gibt ja so typische Streithähne, die für alles und jeden vor Gericht ziehen. Auch kann man selbst die außerordentliche Kündigung nutzen, wenn der Versicherer Kosten nicht übernehmen will.

13. Was ist bei einem Versicherungswechsel zu beachten?

Bei einem Wechsel muss man natürlich auch auf die Kündigungsfrist achten und sollte ohne Ausfall den Wechsel durchführen.